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Ortsverein in Bewegung – politisch und abenteuerlich

Winterwanderung zum Greiner Eck

 

Genau rechtzeitig zum Start der Wanderung stoppte der Regen, der eigentlich für den ganzen Tag angesagt war. So konnten die Regenschirme zugeklappt bleiben, als das fröhliche Grüppchen sich aufmachte, den höchsten Gipfel Neckarsteinachs, das Greiner Eck, zu besteigen.

Dieses Ziel hatte der Vorstand des SPD-Ortsvereins für die Winterwanderung ausgesucht: den Ort, an dem einmal Windräder stehen sollen.

Landratskandidat Gerald Kummer war mit seiner Frau gern dazugekommen, weil diese Wanderung auf seiner anstrengenden Wahlkampftour eine willkommene Abwechslung sei.

Herzlich wurde er begrüßt von den Vorsitzenden Sabine Wegehingel und Matthias Meßmer, aber auch vom Stadtverordnetenvorsteher Ralf Kern und vom Bürgermeister Herold Pfeifer. Auch Fraktionssprecher Marcus Augsburger und 1.Stadtrat Wolfgang Sponer waren dabei und nicht nur Mitglieder, auch Freunde, z.B. der Darsberger Ortsvorsteher Ralf Edelmann, waren gekommen, nicht zuletzt, um Gerald Kummer kennenzulernen.

Unter sachkundiger Führung des erfahrenen Stadtführers Joachim Engel stapfte man munter bergan. Immer wieder waren interessante Neckarsteinacher Kuriositäten zu erklären, so z.B. die Grenze zu Baden-Württemberg, aber auch zu den Gemarkungen von Hirschhorn oder der Pflege Schönau, da ein Sühnekreuz, dort die Stelle des Lärmfeuers.

Abenteuerlich wurde es, als Bürgermeister Pfeifer einen Spezialweg zu den möglichen Standplätzen der Windkraftanlagen führte. Denn dieser Weg war nicht nur steil, sondern auch stark vereist! Durch Wald und Unterholz stolperte und rutschte so mancher, bis dann doch alle wohlbehalten an der gesuchten Stelle ankamen. In der Kälte ganz oben entfachte der Bürgermeister mit seinen sachkundigen Ausführungen zum Stand der Planung ein angeregtes Gespräch mit vielen engagierten Beteiligten.

Nun ging der Rückweg viel flotter, nicht nur weil nur noch bergab, sondern auch weil die warme Mannheimer Hütte zum gemütlichen Ausklang wartete!

 

Gemütliches und Ernstes in der Mannheimer Hütte

In der Mannheimer Hütte wurden die Wanderer vom Hüttenwirt freundlich empfangen und von der Gruppe der weniger Wanderfreudigen fröhlich begrüßt. Nachdem alle gut versorgt waren und sich gegenseitig vertraut gemacht hatten, fand der Landratskandidat Gelegenheit, das Wort zu ergreifen:

„Meine Frau und ich danken für die freundliche Aufnahme und die unterhaltsame Begleitung bei der Wanderung. Wir haben das Neckartal und besonders Neckarsteinach neu entdeckt und wollen im Sommer unbedingt wieder herkommen, um bei einer Führung die Stadt und die Burgen besser kennenzulernen!“

Zur Windkraft müsse er aber doch noch etwas sagen, so Gerald Kummer. Er sei ein ausdrücklicher Befürworter der alternativen Energien. Den Klimawandel erkenne man nicht nur am Nordpol – er selbst habe am Großglockner mit Erschrecken das Abschmelzen der Gletscher gesehen! Wer gegen die Windkraft sei, müsse sagen, was er stattdessen wolle: Kernkraft? Kohledreckschleudern? Die letzten Rohstoffe aus der Erde auspressen wie aus einer Zitrone?

Einen kleinen Seitenhieb gegen gewisse Landtagsabgeordnete des Kreises konnte er sich nicht verkneifen: „Ich bin kein Politiker, der in Wiesbaden für die Windkraft die Hand hebt und dann im Kreis dagegen stimmt!“

Seine besonderen Bemühungen als Landrat würden dem Sozialbereich, der Bildung und der Grundversorgung des ländlichen Raumes gelten. Hier sei besonders die Versorgung mit Ärzten seine Sorge.

Sehr bewegt griff er das Thema „soziale Gerechtigkeit“ auf: „16% der Bevölkerung sind arm! Das ist jeder sechste Bürger! Die konservativen Regierungen schaffen immer mehr Geld in die Taschen Weniger!“ Seine Wahl würde der CDU einen Denkzettel verpassen. Ein CDU-Landrat habe dagegen nur zwei Möglichkeiten: Marionette zu spielen -  oder abgesägt werden wie Landrat Wilkes!

Nochmals bedankte er sich für die schöne Wanderung und das entgegengebrachte Vertrauen. Richtig wohl gefühlt habe er sich hier in Neckarsteinach, er werde wiederkommen: „Das nächste Mal hoffentlich als Landrat! Geht zur Wahl, denn ich möchte nicht gewählt werden, wie gerade ein Landrat in Kassel – mit einer Wahlbeteiligung von gerade einmal 25% !“

Alle, die Gerald Kummer an diesem Tag erleben durften, waren bewegt von seiner Offenheit, seiner Ehrlichkeit und seinem Gespür für die Nöte der Mitmenschen. Da war einer, der sich aufregt über die Ungerechtigkeiten und der mit Entschlossenheit und Tatkraft dagegen ankämpft!

„Das ist kein angepasster Parteigänger, der Allen Alles verspricht, um die Karriereleiter empor zu klettern!“ war der einhellige Eindruck der Zuhörer. Das sei ein würdiger Nachfolger des schon legendären Landrates Dr. Lommel, zu dessen Wahlsprüchen gehörte: „Vergesst mir das Neckartal nicht!“

Joachim Engel, für den Vorstand

Sitzung – mal anders! Modell für die Zukunft?

Eine gemütliche Sitzung, bei der man hinterher noch ein wenig beisammen sitzen kann! – Diesen Wunsch erfüllte sich der SPD-Ortsverein mit einem „Dämmerschoppen“! So trafen sich die Mitglieder schon zur Nachmittagskaffee-Zeit im Sportheim. Der Zuspruch zeigte, dass dies eine gute Idee des Vorstands war, denn die vorbereiteten Plätze reichten kaum aus, auch weil etliche Freunde und (Noch-)Nichtmitglieder gekommen waren.

Besonders hervorheben konnte die Vorsitzende Sabine Wegehingel in ihrer Begrüßung den Bürgermeister Herold Pfeifer, den Stadtverordnetenvorsteher Ralf Kern, den 1.Stadtrat Wolfgang Sponer und den Fraktionssprecher Marcus Augsburger. Auch die RNZ fand die Veranstaltung so wichtig, dass eine Beobachterin gekommen war.

Mit besonderer Freude hieß Sabine Wegehingel die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht willkommen. Nicht nur als Mitglied des Landesvorstandes der SPD, sondern auch als 1.Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion überbrachte sie Grüße aus Berlin und gute Wünsche zum Neuen Jahr!

 

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Unterbezirksparteitag am 11.Oktober in Heppenheim-
Gerald Kummer zum Landratskandidaten nominiert

Der Parteitag begann mit dem obligatorischen Bericht aus Berlin von der Parlamentarischen Geschäftsführerin der SPD Bundestagsfraktion und Unterbezirks-Vorsitzenden  Christine Lambrecht. Im ersten Jahr der Großen Koalition konnte die SPD mit der Einführung der abschlagsfreien Rente nach 45 Arbeitsjahren ab 63, dem Mindestlohn von 8,50 Euro,  der  Mütterrente und der Doppelstaatsbürgerschaft wesentliche Ziele umsetzen. Zur Zeit stehen Mietpreisbremse, Frauenquote und “gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ auf der Agenda.

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Gelungenes Spätsommerfest 

Sogar das Wetter hat nachgegeben!

So konnte man am letzten Sonntag meinen, als der SPD-Ortsverein sein Sommerfest veranstaltete. Am Morgen noch trübe und feucht, dass alle froh waren, nicht unter freiem Himmel, sondern im Neckarhäuser Dorfgemeinschaftshaus aufbauen zu dürfen. Aber dann hat auch die Sonne gemeint, zur guten Stimmung in dem freundlich geschmückten Raum etwas beitragen zu müssen: sie schickte viele warme Strahlen!

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Eberhard Petri legt Mandat in der Verbandsversammlung der Metropolregion Rhein-Neckar nieder

13 Jahre, nachdem er im Jahre 2001 zum ersten Mal für den Kreis Bergstraße in die Verbandsversammlung delegiert wurde, hat Bürgermeister a.D. Eberhard Petri zum 31. Juli 2014 sein Mandat niedergelegt. 

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SPD-Stammtisch – ganz locker

 So öffentlich zeigte sich wohl noch kein SPD-Stammtisch! Weil das Wetter es anbot, verlegte man das Treffen spontan nach draußen: auf die Terrasse der „Alten Post“. So hatte jeder Vorbeifahrende oder –gehende Einsicht in die SPD-Arbeit. Wobei „Arbeit“ nicht ganz Ernst zu nehmen ist, ging es doch recht unterhaltsam zu, dank freiwilliger oder auch unfreiwilliger lustiger Beiträge der Teilnehmer.

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