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SPD-Landesvorsitzender zu Besuch in Neckarsteinach – Zukunft der Mobilität und künftige Mobilitätskonzepte

Am 09.04.2018 besuchte Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2018, Neckarsteinach. Nicht ganz zufällig wurde an diesem Tag auch die erste Ladestation für E-Autos Neckarsteinachs am Rathaus eingeweiht. Diese Ladestation, finanziert durch die Energie-Genossenschaft Starkenburg, geht zurück auf die Initiative des Bürgermeisters Herold Pfeifer und ist die Fortsetzung des im letzten Jahr gestarteten Programms für die Aufladung von E-Bikes in zahlreichen gastronomischen Einrichtungen in der Stadt. Sie soll ein Zeichen setzen für die Zukunft der Mobilität und zeigen, dass moderne Mobilität in all ihren Facetten auch im ländlichen Raum stattfindet und stattfinden muss.

Gespräche im Rathaus Bei der Gesprächsrunde im Rathaus waren neben dem SPD-Landesvorsitzenden Schäfer-Gümbel und dem Bürgermeister Pfeifer auch einige Fraktionsmitglieder der Neckarsteinacher SPD und die SPD-Landtagsabgeordnete Karin Hartmann zugegen. Der Besuch Schäfer-Gümbels stand denn vor allem auch im Zeichen der Mobilität und der Chancen, Fragen und Herausforderungen, die diese mit sich bringt. Neckarsteinach ist hiervon ganz besonders betroffen: Einerseits pendeln zahlreiche Bewohner täglich selbst von hier in die nahen Ballungsgebiete, andererseits durchqueren auch zahlreiche Pendler umliegender Gemeinden unseren Ort. Bemerkbar macht sich dies durch die erhebliche Verkehrsbelastung auf der Bundesstraße von täglich 20.000 Fahrzeugen, Tendenz eher steigend.

Doch auch positive Entwicklungen ließen sich aufzeigen und müssten nun weiter gefördert und verfolgt werden: Zwischenzeitlich konnte etwa nachts die Geschwindigkeit auf der B37 reduziert werden, der S-Bahn-Anschluss hat sich für die Stadt als klarer Standortvorteil entwickelt und Tourismus, Gastronomie und die lokale Wirtschaft profitieren letztlich auch von der Mobilität. Weitere Themen wie Schifffahrt, öffentlicher Nahverkehr und Nahverkehrstarife rundeten die Gespräche ab.

Letztlich war auch die finanzielle Situation der Stadt Gesprächsthema. Diese stellt sich zwischenzeitlich deutlich besser dar, als noch vor einigen Jahren. Dennoch bemängelte der SPD-Landespolitiker, dass die derzeitige schwarz-grüne Landesregierung vor allem auf Kosten der Kommunen versuche, sich zu entlasten. Das werde, so pflichtete ihm Pfeifer bei, vor allem im Vergleich zu den nahe liegenden baden-württembergischen Gemeinden sehr deutlich und erschwere der Stadt ihre Bemühungen, den Bürgern und ansässigen Betrieben eine hohe Lebensqualität mit einer modernen Infrastruktur und guter Grundversorgung zu bieten. (spi)