Die Teilnehmer des jüngsten Unterbezirks-Parteitages
der SPD Bergstraße waren begeistert: Die positive
Stimmung, die bundesweit mit der Wahl von Martin
Schulz als Parteivorsitzender und Spitzenkandidat für die
kommende Bundestags-Wahl durch die Republik
schwappt, hatte auch den Parteitag fest im Griff.
Dies bestätigen auch Peter Teynor und Sabine
Wegehingel, die als Delegierte aus Neckarsteinach
dabei waren.


Christine Lambrecht, Vorsitzende des Unterbezirks und
erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPDBundestagsfraktion,
zeigte sich in ihrer Rede mit Verweis
auf die bundesweit fast 13.000 Neueintritte in die SPD optimistisch: „Seit Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten
ausgerufen wurde, merken die Menschen: Die SPD wird gebraucht“.
Im Gegensatz zur Union habe die SPD klare Positionen, wie die Gesellschaft gestaltet werden kann, so Christine
Lambrecht.
Man könne die Ziele der SPD nicht oft genug wiederholen: Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von
Arbeitsverträgen; gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Meisterausbildung oder zum Studium; Rückkehr zur
paritätischen Finanzierung in der Krankenversicherung; Reformierung des Arbeitslosengeldes (Q), das bei der
Nutzung entsprechender Qualifizierungsangebote die Auszahlung des Arbeitslosengeldes I auf bis zu 48 Monate
verlängern soll.
Das Treffen in Viernheim war als „Mitmach-Parteitag“ konzipiert, denn über den Kreis der offiziellen Delegierten
hinaus waren alle Mitglieder und Bürgerinnen und Bürger eingeladen worden.
Die Aufbruchstimmung war auch an den fünf Thementischen spürbar. Intensiv wurde über Arbeitnehmerrechte,
Familie, Gesundheit, Rente und Steuergerechtigkeit diskutiert und Vorschläge für das SPD-Wahlprogramm
erarbeitet. Der Unterbezirksvorstand wird die Ergebnisse nun zusammenfassen und in die Programmdiskussion
zur Erarbeitung des SPD Wahlprogramms einbringen.
Christine Lambrecht

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